Tarifvertrag teilzeit gastronomie

Tarifverträge sind rechtsverbindlich. Im privaten Sektor werden die Lohnverhandlungen auf Branchenebene koordiniert. Branchenbezogene Tarifverträge enthalten Mindeststandards, die nur zum Besseren in den unteren (Unternehmens-)Tarifverträgen geändert werden können. Im öffentlichen Sektor gibt es ein zentralisiertes System zur Festlegung von Löhnen und anderen Rechten. Der Haupttrend bei den Tarifverhandlungen ist die Dezentralisierung (Eurofound, 2013). Ausführlichere Informationen zu den jüngsten Ergebnissen in Bezug auf die kollektiv vereinbarte Entlohnung finden Sie unter: 3. In seiner Entscheidung über die Verlängerung der Gültigkeit des gesamten oder eines Teils des Tarifvertrags ist der Minister an den Vorschlag des Befürworters aus Absatz 1 gebunden. Die Auswirkungen der Reformen der Arbeitsbeziehungen auf die Tarifverhandlungen im verarbeitenden Gewerbe: Slowenien (nationaler Bericht), Universität Ljubljana. Da die Provinz das Gesetz über Beschäftigungsstandards reformieren will, würde eine der Optionen, die sie in Betracht zieht, arbeitgeberpflichtige Verlangen, ihren Teilzeitbeschäftigten die gleiche Zulage zu zahlen wie Vollzeitbeschäftigte, die ähnliche Arbeit leisten.

Das zentrale Anliegen der Arbeitsbeziehungen ist die kollektive Steuerung von Arbeit und Beschäftigung. Dieser Abschnitt befasst sich mit den Tarifverhandlungen in Slowenien. Die ECS 2009-Daten zeigen, dass die Deckungsquote von Tarifverträgen bei 90 % lag, was darauf hindeutet, dass die Deckungsquote abnimmt. Die Sozialpartner haben hohe Erwartungen an 2020. Die wichtigsten Themen des sozialen Dialogs sind nach wie vor der Abschluss eines neuen Sozialabkommens, Verhandlungen über den allgemeinen Tarifvertrag, nachhaltige Renten und eine Reform des Lohnsystems. Zu den vorgeschlagenen Änderungen in der Überprüfung der Arbeitsplatzänderung, die sich auf Teilzeitbeschäftigte auswirken würden, gehören: Die Regulierung dieser Einrichtungen ist sowohl gesetzlich als auch tarifvertraglich kodifiziert. Die Arbeitszeit ist in den Tarifverhandlungen in Slowenien kein Thema. Die Tarifverträge gelten für die gesetzliche Wochenarbeitszeit von 40 Stunden. Es kann weniger als 40 Stunden, aber nicht weniger als 36 Stunden sein, es sei denn, der Job birgt ein hohes Verletzungs- oder Gesundheitsrisiko. Die volle Arbeitszeit darf nicht auf weniger als vier Tage pro Woche verteilt werden.

Jüngsten qualitativen Untersuchungen (Stanojevic und Kanjuo Mrela, 2014) zufolge decken eine Reihe kürzlich geänderter Tarifverträge einen engeren Themenbereich ab als zuvor. Themen wie allgemeine und berufliche Bildung oder Work-Life-Balance sollen beispielsweise nicht mehr berücksichtigt werden. Nachdem das ehemalige Amt für Chancengleichheit vorgeschlagen hatte, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber die Chancengleichheit in den Tarifverhandlungen berücksichtigen sollten, richtete der ZSSS (der größte Gewerkschaftsverband Sloweniens) im Mai 2005 ein Schreiben an alle sektoralen Gewerkschaften, in dem sektorale Gewerkschaften aufgefordert wurden, im Einklang mit der Initiative zu handeln und besonders sensibel in Bezug auf mögliche Gründe/Faktoren des geschlechtsspezifischen Lohngefälles zu sein.